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Sprengt sich Japan in die Luft? Nach Fukushima 1 + 2 und Onagawa soll es einen weiteren Vorfall geben. In Tokai soll es in einem Atomkraftwerk ebenso Probleme mit Kühlsystemen geben.
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Radioaktivität wurde in Miyagi erneut gemessen. Mittlerweile ist der Wert bis um das 700fache höher als normal. Man schließt nicht mehr aus, dass es Kernschmelzen in Fukushima 1 in den Reaktoren 1 und 3 gegeben hat. Eventuell steht eine Explosion in Reaktor 3 kurz bevor. Bislang wurden zirka 210.000 Menschen evakuiert.
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Nach Angaben des Nachrichtensenders NTV soll es Japan noch schlimmer treffen. Jetzt kommt es Knüppeldick. Mittlerweile werden drei Reaktoren in Fukushima 1 mit Meerwasser gekühlt, in Reaktor 1 und 3 soll eine Kernschmelze “wahrscheinlich” stattgefunden haben. In Fukushima 2 sind ebenfalls 3 Reaktoren ohne Kühlung. Für Onagawa wurde der atomare Notstand ausgerufen. Weiterhin befürchtet man ein Nachbeben mit der Stufe 7 und einen weiteren Tsunami. Dem nicht genug: Jetzt soll ein Vulkan im Südwesten Japans aktiv geworden sein und Asche in die Atmosphäre abgeben.
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“The governor of the Bank of Japan has said it will provide 2 trillion ($24bn) to 3 trillion ($37bn) yen of liquidity to the banking system on Monday to keep markets stable in the wake of the disaster and keep short-term borrowing costs down.”
“The earthquake in Japan is likely to have caused between $14.5bn and $34.6bn damage to property in the country, a risk analysis firm AIR Worldwide has said. ”
Quelle BBC News
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Tausende Fernsehbilder machen die Ausmaße der schweren Katastrophe in Japan sichtbar. Die Welt hält wegen der Vorfälle in den japanischen Atomkraftwerken den Atem an. Man befürchtet einen atomaren unkontrollierbaren Supergau. Bislang sollen 200.000 Menschen im Umfeld der Kraftwerke evakuiert werden.
Trotz der vielen Opfer gibt es bereits Menschen, die sich über die wirtschaftliche Lage Japans sorgen. Allen voran die Börsianer. Wie wir bereits berichtet haben, hat die Bank of Japan bereits angekündigt die Börse in Tokio regulär zu öffnen. Die finanziellen Ausmaße der Katstrophe sind bislang nicht abzusehen. Viele befürchten auf Grund der erheblichen Schäden das Land könne in eine Rezession fallen und damit den Rest der Welt in einen Abwärtssog mitreißen.
Am vergangenen Freitag waren die Ausmaße an der Börse in Tokio noch nicht wirklich zu spüren, was sicherlich damit zusammen hängt, dass sich die Katastrophe erst eine viertel Stunde vor Börsenschluss ereignete. Nach allgemeinen Presseangaben soll die Bank of Japan bereits angekündigt haben zusätzliche Milliarden zur Verfügung stellen zu wollen. In einer Sondersitzung will man sich am Monatg auf übergreifende Maßnahmen einigen. Eine weitere Reaktion auf das Unglück könnte die zusätzliche Herausgabe von Staatsanleihen sein. Eine Zinsabsenkung ist jedoch kaum noch möglich. Der Leitzins liegt bereits bei 0,1 Prozent. Hier besteht also kein Handlungsspielraum. Fraglich bleibt auch, wie sich die Produktionsstopps der Automobilkonzerne auf den Aktienmarkt auswirken wird.
Derzeitig richten sich die Augen auf die drohende atomare Katastrophe in Japan. Anleger sollten jedoch nicht in Panik geraten. Obwohl die Staatsverschuldung in Japan um ein vielfaches höher als bei Griechenland ist, konnte sich die japanische Wirtschaft immer wieder von allein refinanzieren. Ein gesundes Vertrauen in die japanische Wirtschaft sollte also gegeben sein. Dies lässt sich auch aus der Vergangenheit anhand des so genannten Kobe-Effekt ablesen. Nach dem Kobe Erdbeben blieb eine erwartete Rezession aus und wandelte sich in einen positiven Effekt um.
“Dass das Japan die Initialzündung für eine große Rezession bringt, ist nicht zu erwarten”, sagte Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise. Wenn es zu einer Atomkatastrophe komme, werde das allerdings “schon nachhaltige Folgen für die japanische Ökonomie haben”. Quelle Ntv
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