Null Problemo…..

Gestern hat er mal wieder ein Machtwort gesprochen. Wer? Timothy Geithner natürlich. Der ehemalige Präsident der Federal Reserve Bank of New York und jetzige Finanzminister der Vereinigten Staaten muss es wohl wissen. Nach seiner Einschätzung habe sich die Lage der US-Kreditmärkte angeblich verbessert.

Dazu kann man in der Wikipedia lesen:

“Es wird ihm der Vorwurf gemacht, dass er mit dem „Öffentlich-Privaten Partnerschafts-Investmentprogramm“ (engl. PPPIP) eine Billion US-Dollar auf Kosten der Steuerzahler verschwendet, um lediglich fünf US-Großbanken zu retten

JP Morgan Chase: 88 Billionen Dollar Schulden an Kreditderivaten;

Bank of America: 38 Billionen Dollar Schulden;

Citigroup: 32 Billionen Dollar Schulden;

Goldman Sachs: 30 Billionen Dollar Schulden;

Wells Fargo-Wachovia Bank fünf Billionen Dollar Schulden.

Anstatt jene bankrotten Bankkonzerne zu verstaatlichen und zu entflechten, missbrauche er den Staatsetat für sinnlose Rettungsaktionen („bank bailout“). Joseph Stiglitz verurteilte Geithners Plan als „Raub am amerikanischen Volk“. Die ersten vier Banken sind auch in der US-Zentralbank Federal Reserve als Anteilseigner vertreten, deren Chef der wichtigen Federal Reserve Bank of New York wiederum Geithner war. Als Folge dieser Aktion und des „Troubled Asset Recovery Program“ (TARP) des früheren Finanzministers Henry Paulson in Höhe von 700 Milliarden US-Dollar wird eine weltweite Inflation befürchtet.”

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Ups!

Auch wenn die Kreditkosten jetzt staatlich reguliert werden sollen, kann man sicherlich nicht davon ausgehen, dass dies bestehende Verträge betrifft. Die weiter steigende Zahl der Arbeitslosen wird die Kreditausfallraten eher steigern als verringern. Aber gut, dass Herr Geithner der Misere so positiv gegenüber steht. Das lässt hoffen.

Ausserdem ist eine große Reform für den amerikanischen Finanzmarkt angekündigt. Von einer Begrenzung für Managergehälter und deren Abfindungen ist jedoch nicht auszugehen.

Am Montag hat der Kongress weitere Mittel verabschiedet, die dazu genutzt werden sollen um den Finanzmarkt besser kontrollieren zu können und Betrugsfällen (gerade im Hypothekenbereich) auf den Grund zu gehen. Das FBI wird sich freuen. Kann man dort jetzt viele neue Ermittler einstellen. Letztendlich hat man nun in den nächsten Jahren mehr finanzielle Mittel zur Verfügung. 165 Millionen US-Dollar sind für die Aufstockung von Ermitllungsarbeiten vom Parlament eingeplant. Das klingt fantastisch.

Amerikanische Staatbürger können sich hier bewerben.

Einige Banken möchten nun die Rückzahlungen der staatlichen Hilfen in Anspruch nehmen.

Null Problemo!

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