Heute mal was anderes….

Heute befassen wir uns einmal mit dem Internet. Sie alle kennen Google, Wikipedia, Xing, meinVZ und ähnliche Internetanbieter. Vielleicht besitzen Sie selbst eine Webseite. 

Das Internet hat die Menschheit revolutioniert. Nie zuvor ging ihr Wissen so schnell um den Globus und war so umfangreich wie heute. Doch das Internet birgt auch Schattenseiten. Da tummeln sich viele Internetverbrecher und Abzocker. Egal aus welcher Branche. Auch soll es Internetseiten geben, die zum Selbstmord aufrufen, in denen Anleitungen zum Basteln von Bomben beschrieben werden oder wann der nächste Amokläufer seine nächste Bluttat ankündigt.

Ein Thema welches uns alle angeht, ist die Kinderpornographie. Hier hat der Bundestag heute morgen Eckpunkte für einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der das Telemediengesetz ändern soll, um Kinder besser zu schützen und die Verbreitung der Pornographie zu unterbinden.

Was man jedoch gern verschweigt:

“Die ursprünglich von Familienministerin von der Leyen vorgeschlagene Ausblendung bzw. Sperrung von Webseiten soll durch einen Vertrag zwischen dem Bundeskriminalamt (BKA) und den Internet-Service-Providern (ISPs) als Zugangsanbieter zum Internet durchgeführt werden. Der dem CCC zugespielte Vertrag, der den ISPs bereits unterschriftsreif zugestellt wurde, verpflichtet die ISPs, ihren Kunden den Zugang zu einer geheimen und somit nicht rechtsmittelfähigen Liste von Domains zu verwehren.” Quelle

Hier auch noch einmal der schon vorhandene Vertragsentwurf

Natürlich ist es ratsam gegen Kinderpornographie im Internet zu kämpfen.

“Der Professor für Datenschutz und Datensicherheit an der Technischen Universität Dresden kritisierte: “Die Ressourcen, die gebunden werden durch diese technisch völlig unsinnige Diskussion sind eine Riesen-Verschwendung.” Pfitzmann nannte den Kampf gegen Kinderpornografie im Internet “ziemlich frustrierend” und warf von der Leyen Wahlkampftaktiererei vor. Ähnlich sieht das auch der Förderverein Informationstechnik und Gesellschaft e.V. (Fitug). Im Kampf gegen Kinderpornografie seien Website-Sperrlisten “wirkungslos. Sperrlisten aus Skandinavien und anderen Ländern zeigen zudem: die meisten gesperrten Web-Seiten enthalten keine Kinderpornografie. Notwendig ist vielmehr eine verstärkte Verfolgung der Täter, denn die Inhalte stammen größtenteils aus den USA und Westeuropa – einschließlich Deutschland”. Quelle

Hört man sich jedoch diesen Mann an, könnte man die Meinung erhalten, dass es nicht nur um Kinderpornographie geht, warum die einzelnen Staaten versuchen, das Internet mit Verträgen mit Providern versuchen zu kontrollieren.

Jay Rockefeller 

Ein weiteres Beispiel findet sich hier für in Australien. Dort hatte man die Internetseite eines Zahnarztes auf die “Black List” gesetzt.  Das Problem war nur, dass solche Verträge mit Providern in Australien eigentlich “Top Secret” waren. 

Was halten Sie davon?

Hierzu schreibt die Zeit 

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