Neues aus dem Land von General Motors

Wieder einmal eine Woche in der viel passiert ist. Natürlich könnten wir über die Bahn – Datenaffäre schreiben und darüber wie viele Mitarbeiter der Bahn systematisch bespitzelt worden sind. Aber der fast verrückt gewordenen Bahnwelt möchten wir heute keine Aufmerksamkeit schenken.

Auch könnten wir hier über das neue Google – Projekt berichten, die nicht nur den Mond der breiten Bevölkerung zugänglich gemacht haben, sondern auch die Ozeane erforschen.

Nein, heute ist unser Thema wieder einmal die Verlässlichkeit der amerikanischen Autobauer. Allen voran General Motors. Da wurde dem Autobauer mit milliardenschweren , vom amerikanischen Steuerzahler finanzierten, Konjunkturpaketen unter die Arme gegriffen um somit einer Insolvenz vorzubeugen, schon gibt es wieder Stress. International versuchen die Staaten ihren Zugpferden aus der Autoindustrie mit Geldern zu helfen, da wird aus dem Hause GM schon der Vorwurf laut: General Motors habe nie eine gute Beziehung zur amerikanischen Regierung gehabt. Bei solchen Aussagen vom Produktchef Bob Lutz von GM kann sich nur Verwunderung einstellen. Wird doch immer noch an der Produktstrategie fest gehalten.

Dass der Verbrauchermarkt nach neuen und umweltfreundlichen Innovationen im Autosektor verlangt, wird hier vollkommen ausser acht gelassen. Es stellt sich die Frage, welche Autos die amerikanischen Bürger bevorzugen. Es sind sicherlich keine amerikanischen Modelle. Einer der Gründe für die Probleme ist der eingebrochene Absatz: viele Kunden kaufen angesichts der sich hinziehenden Krise und steigender Arbeitslosenzahlen deutlich weniger Autos. Auch die zeitweise extrem hohen Spritpreise im Jahre 2008 konnten wahrlich dazu dienlich sein, amerikanische Spritfresser zu kaufen. Nach Aussage von GM sollen sich Elektromodelle bereits in der Entwicklung befinden, bis zur Markteinführung sollen jedoch noch ein paar Jahre vergehen.

Schon seit Jahren unterstützt die amerikanische Regierung den Autobauer General Motors. Jetzt kommt jedoch etwas neues auf den Autobauer zu: Steuern!

Das “Wall Street Journal” berichtete, allein bei GM summierten sich die offenen Forderungen auf bis zu 7 Mrd. $. – was den Konzern erneut an den Rand der Pleite bringen könnte. Ironie der Geschichte: Die Steuern fallen an, weil das Unternehmen mit Geldern aus dem staatlichen Rettungsprogramm TARP gestützt wurde. (Quelle)

Die wirkliche Absatzkrise wird sich in den Zahlen der Automobilverkäufe wieder spiegeln. Ein Einbruch der Zahlen ist schon eingeplant.

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