Cameco

Trendline Uran

Uran nimmt bei der nuklearen Energieerzeugung und dem Bau von Nuklearwaffen eine elementare Rolle ein. Es ist in den genannten Einsatzgebieten durch keinen anderen Rohstoff zu ersetzen. Während die Nachfrage im Nuklearwaffenbereich zurückgeht, steigt die Energiegewinnung durch Atomkraftwerke weltweit stark an. Vor dem Hintergrund fehlender Alternativen zur Energieerzeugung in großem Ausmaß, des weltweit wachsenden Energiebedarfs und der begrenzten fossilen Brennstoffe, die aktüll ein sehr hohes Preisniveau markieren, wird die nukleare Energiegewinnung auch in Zukunft eine entscheidende Position bei weltweiten Energieversorgung einnehmen.

Die extreme Verteürung fossiler Energieträger wie Öl, Gas und Kohle bringt seit Jahren, auch unter Berücksichtigung dass deren Verbrennung massiv zur Freisetzung von Treibhausgasen und zur Klimaerwärmung und deren Folgen beiträgt, neu Probleme mit sich.

Weltweit decken rund 445 Kernkraftwerke rund 17% des globalen Strombedarfs. In Europa liegt der Versorgungsanteil bei der Kernenergie bei rund einem Drittel. Der Jahresbedarf an Uran beläuft sich weltweit auf rund 100 Millionen Pfund. Nur gut die Hälfte des Jahresbedarfs wird durch die laufende Uranproduktion gedeckt. Die andere Hälfte des weltweiten  Bedarfs wird seit Jahren aus sekundären Qüllen gedeckt.
(Auflösung von Vorräten und Abrüstung von Atomwaffen)

In den letzten Jahren wurden die Lagerbestände weitgehend abgebaut und seit 2003 geht auch der Zustrom aus sekundären Qüllen deutlich zurück. Mittlerweile droht eine Angebotslücke, da der weltweite Verbrauch an Uran deutlich höher liegt, als dessen Produktion.

Uran ist für den betrieb von Atomkraftwerken zwingend erforderlich, spielt aber in den Kosten der Betreiber keine wesentliche Rolle. Etwa 3% der Stromerzeugungskosten eines AKW entfallen auf das Uran. Selbst wenn der Uranpreis um 200% steigen würde, gingen die Gesamtkosten des Kraftwerks nur um 4 – 5% nach oben. (Deutsches Atomforum)

Zudem wird der Bedarf nach Uran in den kommenden Jahren deutlich steigen. Länder wie Japan, Südkorea, Taiwan, Ukraine, Rumänien, Brasilien und Bulgarien planen neu AKW.
Wenn man bedenkt, das China, Russland und Indien in den kommenden Jahren 75 neu Kernkraftwerke bauen wollen, kann man sich vorstellen, wie enorm der Nachfrageschub sein wird. Es scheint relativ sicher, dass der Uranpreis in den kommenden Jahren wohl nur eine Richtung kennen wird – die nach oben. (Financial Times)

Der Energiebedarf steigt durch ca. 140 geplante Kernkraftwerke weltweit. Die weltweite Renaissance der Atomkraft nimmt Fahrt auf auch durch den explodierenden Energiebedarf und den  vereinbarten Klimaschutz.

In den vergangenen 15 Jahren öffnete keine neu Uranmine und in frühestens 10 – 15 Jahren werden neu Uranminen starten können. Die Genehmigungsprozeduren, die Einrichtung der Grube und auch das Management der Abfallströme brauchen ihre Zeit. Bestenfalls 2020 wird man Uran aus neun Gruben abbauen können. (Atomwirtschaft). Zwischenzeitlich wird der Uranpreis aber noch weiter steigen, vermuten Marktbeobachter. 100 Dollar je Pfund gelten als nicht unrealistisch. Doch selbst diese Summe können die AKW Betreiber verkraften. Denn der Uranpreis trage derzeit nur etwa 3% zum Strompreis bei, weiß man in der Branche: „Kein Mensch wird ein Kernkraftwerk abschalten, nur weil der Uranpreis sich verfünffacht.“
Atom kommt wieder in Mode

Der Energiehunger wächst und treibt die Nachfrage nach Uran und den Preis nach oben. Anleger profitieren mit Aktien der Produzenten. Die Urannachfrage liegt deutlich über den Produktionszahlen. Der Preis des spaltbaren Metalls zieht seit Monaten an. Experten schätzen, dass er weiter steigt. (Focus)

Uran wird nicht als normaler Rohstoff an der Börse gehandelt wie Öl, Kaffee oder Zucker. Es existieren somit nur wenige Möglichkeiten für Privatanleger, in diesen Rohstoff zu investieren, da Uran oft nur als Nebenprodukt gefördert wird.
Weltweit existiert tatsächlich nur ein einziges großes Unternehmen, das sein Geld, neben einer kleinen Goldproduktion, fast ausschließlich mit der Förderung von Uran verdient.

Das Unternehmen heißt Cameco, es hat seinen Sitz in Kanada und ist mit der Produktion von mehr als 20 Millionen Pfund der bei weitem bedeutendste Uranproduzent der Erde. Cameco kommt auf einen Weltmarktanteil von 20%.

Die Planungen für weitere Atomkraftwerke hat die Aktien der Besitzer der Uranminen kräftig steigen lassen.

Cameco profitiert von steigendem Uranbedarf. Weltmarktführer Cameco, dessen Produkte mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit teurer werden, der keine nennenswerten Konkurrenten hat und dessen Geschäftsmodell nicht zu kopieren ist, kann daher auf Sicht von 3 – 4 Jahren als sichere Wette auf überdurchschnittliche Kursgewinne gelten. (Financial Times)

Social Bookmarks
[Ask] [blinklist] [BlogBookmark] [Bloglines] [co.mments] [Digg] [diigo] [Friendsite] [folkd.com] [Furl] [Google] [Jamespot] [LinksMarker] [Ma.gnolia] [Mister Wong] [MySpace] [MyWeb] [Newsvine] [oneview] [PlugIM] [Technorati] [Twitter] [Windows Live] [Yahoo!] [Email]

Post to Twitter

Tags: , ,